Prepaid-Handytarife

Wer sich ein Handy zulegt, der hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten zu bezahlen. Entweder er unterschreibt einen Vertrag – häufig für eine Laufzeit von 24 Monaten – mit Postpaid-Zahlung oder er benutzt einen sogenannten Prepaid-Tarif, das heißt, er kauft im Voraus ein bestimmtes Guthaben, das er für Telefonate, mobile Datennutzung oder den Versand von SMS nutzen kann.

Um am Mobilfunk teilnehmen zu können, ist es nötig, zunächst einmal eine Karte zu kaufen, die sogenannte Simcard. Diese erhält man bei Vertragsabschluss. Bei Bestellung im Internet werden sie per Post geliefert, bei Abschluss vor Ort bekommt man die Simkarte direkt ausgehändigt. Prepaid-Karten werden nicht mehr nur im Fachhandel, sondern  zum Beispiel auch in vielen Lebensmittel-Discountern zum Kauf angeboten. Die Prepaid-Simkarten enthalten meist schon ein kleines Guthaben in Höhe von 5 oder 10 Euro. Die Karte muss dann noch ins Handy eingesetzt und aktiviert werden. In der Regel geschieht der Aktivierungs-Vorgang online oder telefonisch. Der Kunde muss dazu eine Nummer – die sogenannte Simkartennummer – angeben, die sich auf der Simcard befindet. Aufgeladen wird das Handy entweder mit einem Code, der in Supermärkten, an Tankstellen, Kiosken usw. gekauf werden kann oder per Lastschrift-Abbuchung vom Bankkonto – dies ist je nach Prepaid-Anbieter unterschiedlich.

Bei Handytarifen gibt es sehr große Preisunterschiede, so dass sich ein Vergleich der Anbieter allemal lohnt. Insbesondere Prepaid-Discounter schneiden dabei im Vergleich zu großen Anbietern oft sehr gut ab. So ist beim Mobilfunkdiscounter winSIM die Minute und die SMS bereits für 6 Cent erhältlich (netzintern und netzextern), bei Vodafones Prepaid-Tarif CallYa im Gegensatz dazu für 9 Cent. Im Internet gibt es verschiedene Vergleichsportale, auf denen die unterschiedlichen Anbieter und ihre Tarife vorgestellt werden. Diese Möglichkeit sollte der Kunde auf jeden Fall nutzen, um den besten Anbieter für sich zu ermitteln. Pauschal kann nicht gesagt werden, welches der beste Prepaid-Tarif ist, denn das hängt maßgeblich vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Wer z.B. nur ab und zu einmal telefoniert, der benötigt mit Sicherheit keine Flatrate. Anders verhält es sich mit dem User, der ständig mobil surft, telefoniert und/oder simst. Hier sind eine oder mehrere Flatrates für die verschiedenen mobilen Dienste quasi Pflicht. Solche Flatrates können bei „modernen“ Prepaid-Tarifen ebenso hinzugebucht werden wie bei den Postpaid-Alternativen.

Aktuelle News u.A. rund um Smartphones und Handytarife gibt’s bei NewsCouch.

Bild: Image courtesy of Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

Artikel teilen: