Wer kennt sie nicht, die schnodderige Metzgersgattin aus Wanne-Eickel, mit dem grossen Mundwerk und dem Namen Else Stratmann. Spätestens nachdem Elke Heidenreich 1976 diese Comedy-Figur ins Leben rief, war Ihre Karriere vorprogrammiert.
Elke Heidenreichs erste Bücher „Darf’s ein bisschen mehr sein?“, „Geschnitten oder am Stück?“ und „Mit oder ohne Knochen?“, die in den achtziger Jahren erschienen, wurden zum Kassenschlager. Lesen war auf einmal wieder in und die neue Ausgaben der Autorin wurden mit Spannung erwartet. Ihr Stil und die Art dem deutschen „Weibe“ vom Mund abzulesen, waren bezeichnend für den Erfolg der Bücher.
Mit dem Buch „Kolonien der Liebe“ bewies Elke Heidenreich 1992 erstmals, dass sie nicht nur die Schnodderschnauze sein konnte, sondern durchaus eine ernsthafte Schriftstellerin ist. 1995 folgte dann der Katzenroman „Nero Corleone“. In dieser zu Herzen gehenden Geschichte um den kleinen schwarzen Kater gleichen Namens geht es um die Gesamtheit des Lebens. Ein Buch, dass man in einem Stück zu Ende lesen wird.
Mit Titeln wie „Am Südpol, denkt man, ist es heiß“ (1998), „Sonst noch was“ (1999), „Der Welt den Rücken“ (2001), „Rudernde Hunde“ (2002), „Nurejews Hund – Was Sehnsucht vermag“ (2002), „Mit unseren Augen – Reisegeschichten“ (2007), „Die Liebe“ (2008) und „Eine Reise durch Verdis Italien“ (2009) bereicherte Elke Heidenreich die Bücherregale und bewies ganz nebenbei ihre Vielschichtigkeit als Autorin.
In 2011 erscheint die Fortsetzung des Bestsellers von 1995, „Nero Corleone kehrt zurück“. Nun kann man lesen, wie es um das Schicksal des kleinen schwarzen Katers weiter bestellt ist. Eine Fortsetzung, die jeder, ob Katzenliebhaber oder auch nicht, lesen sollte.













































